Die grünen Teufel

Die Absichten der Grünen sind wahrhaft teuflisch, ihr Auftreten jedoch ist inzwischen gewinnend und verbindlich. Man sollte sich nicht täuschen lassen: PR und Propaganda sind die Königsdisziplin totalitärer Gesinnungen. Vᴏɴ Mɪᴄʜᴀᴇʟ Mɪʟsᴄʜ.

Im Film „Broadcast News“ erklärt Albert Brooks seiner verdutzten Kollegin Holly Hunter, wie sie sich den Teufel vorzustellen hat: „Was denkst du, wie der Teufel aussieht? Eine scheußliche Kreatur mit einem Pferdefuß?“ Brooks macht ihr klar, dass der wahre Teufel sein Handwerk viel geschickter verrichtet: „Nein! Er wird gutaussehend sein. Er wird freundlich sein und hilfsbereit. Und er wird einen Job haben, bei dem er eine große, gottesfürchtige Nation beeinflussen kann. Niemals wird er etwas Böses tun, oder eine Kreatur verletzten. Nein, er wird nur Stück für Stück unsere Ansprüche senken. Dort, wo es wichtig ist…“

Man könnte meinen, der Mann spricht von Robert Habeck, dem Vorsitzenden der Grünen.

Politische Grausamkeiten, schön verpackt und schöngeredet

Die Grünen wissen ihre diabolischen Inhalte geschickt zu kaschieren. Die öko-sozialistischen Gruselthesen und der grüne Forderungskatalog des Verderbens haben sich zwar in den letzten Jahren drastisch verschlimmert, erstaunlicherweise ist der Zuspruch der Wählenden (sic) aber ebenso drastisch angestiegen. Man hätte in einer aufgeklärten und durchschnittlich gebildeten Gesellschaft deutlich mehr Vernunft erwartet, andererseits überrascht es auch wieder nicht: Ein Volk, das Merkel wählt und trotz Grenzöffnung, Energiewende und Eurodesaster auch noch wiederwählt, mag zu allem fähig sein.

Katharina Schulze und Robert Habeck: Typus „jung, modern, eloquent“ (Quelle: Twitter)

Und bei Merkel, die mit ihren Nullsätzen und ihrem Halbschlaf-Habitus den deutschen Michel gekonnt narkotisiert hat, während sie das Schlimmste für unser Land in die Tat umsetzte, bei eben dieser Merkel haben die Grünen die Kunst der Täuschung abgeschaut. Da die gemächliche Mutti-Kuschelecke schon medial vergeben ist, setzt man stattdessen auf den Typus „jung, modern, eloquent“, auch wenn dahinter nur reaktionäre Rückständigkeit und heiße Luft steckt. Quasi ein kommunikativer Gegenentwurf, nicht nur zur im Geiste ebenfalls grünlich ergrauten Kanzlerin, sondern mehr noch zu den eigenen Protagonisten vorheriger Tage: den Roths, Trittins, den Künasts und Hofreiters.

Inzwischen reden die Grünen offen von Enteignung, und die wenigsten stört es. Die Medien wehren sich eher müde, wo sie vermutlich den Altkommunisten Trittin oder Claudia Roth noch genüßlich unter Beschuss genommen hätten. Die Linkspartei oder Andrea Nahles hätte man bei solchen Inhalten mit Wonne zerlegt. Nicht so den smarten Robert, der derzeit unter journalistischem Welpenschutz in öffentlich-rechtlichen Talkshows einfach alles darbieten darf. Vermutlich könnte er dem Wahlvolk sogar die dunkle pädophile Vergangenheit der Grünen schmackhaft machen.

Öko oder national: Hauptsache, Sozialismus!

Das neue Modell „Wolf im Schafspelz“, oder besser „Teufel im Gutmenschenlook“, es zieht und verfängt. Die Grünen haben Propaganda und PR perfektioniert. Zwischen 15 und 20% der Deutschen wollen die reaktionären Ökoradikalen wählen und feiern Habeck als beliebtesten Politiker ab. Hier kommt zusammen, was zusammen gehört: Sympathie für die Person, Übereinstimmung mit dem großen, wenn auch unscharfen Endziel („Unsere Welt soll schöner werden und erhalten bleiben“) und die Angst vorm Untergang, personifiziert in der AfD und dem zersetzenden Klimaleugner.

Die Parallelen zwischen den Erfolgsrezepten der Öko- und der Nationalsozialisten sind übrigens ziemlich offensichtlich: Sympathie für die Person, Übereinstimmung mit dem großen, wenn auch unscharfen Endziel („Unser Deutschland soll wieder stark werden und erhalten bleiben“) und die Angst vorm Untergang, personifiziert in der KPD und dem zersetzenden Bolschewisten.

Das große Endziel – man ist versucht, das Wort „Endsieg“ zu verwenden – überlagert alles. Mit geradezu religiös anmutenden Erlösungsphantasien ködern die Grünen das Volk, welches sich ganz offensichtlich danach sehnt. Wie man dahin gelangt und was dabei auf der Strecke bleibt, wollen die Jünger gar nicht so genau wissen. Besagte Enteignung, Deindustrialisierung, Entstabilisierung der Stromversorgung, das Ende des Individualverkehrs und der Todesstoß für die Autoindustrie, Flutung des Landes mit Klima- und sonstigen „Flüchtlingen“, Steuererhöhungen in gigantischer Größenordnung. Und vor allem und über alledem: Die staatliche Durchregulierung.

„Generation Greta“ befeuert den grünen Endsieg

„Generation Greta“ steht als Wählerreserve bereit (Quelle: dpa)

Mit rationalen Argumenten ist Zuspruch zu dieser Vernichtungspolitik nicht erklärbar. Wenn man das überhaupt noch Politik nennen will. Den verstrahlten Wählern verkauft man Rückschritt als Fortschritt, Windmühlen als Zukunftstechnologie, Wirtschaftsimmigranten als bedauernswerte Geflüchtete, Schleppertum als Seenotrettung, Ökodiktatur als Klimarettung. Und die so Verblendeten schlucken es auch noch gierig. Wie war das noch gleich? „Stück für Stück unsere Ansprüche senken…“

Falls es doch mal argumentativ eng werden soll und die Umfragen bröckeln, weil vielleicht die kollektive Hirntätigkeit wieder in Gang kommt, dann steht die indoktrinierte „Generation Greta“ schon als willige Wählerreserve bereit. Vorsorglich bejubeln die Grünen schon mal deren Freitags-Streiks als Ausdruck politischer Mündigkeit und fordern umgehend, das Wahlalter auf 16 abzusenken.

Wie schrieb Goethe im „Faust“: „Den Teufel spürt das Völkchen nie, und wenn er sie beim Kragen hätte…“

Menü schließen